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Für den Kölner Fotografen Klaus Arras ist die Foodfotografie die sinnliche und zeitgemäße Inszenierung von Lebensmitteln.

Durch die hingebungsvolle Umsetzung hat er sich einen festen Platz unter den wichtigsten deutschen Foodfotografen erarbeitet.

Nach Stationen bei bekannten Fotografen führte ihn sein Weg zur Foodfotografie. Dies hing letztendlich auch mit seiner Leidenschaft für gutes Essen und gute Weine zusammen. Neben seiner Arbeit für Werbeagenturen und Industrie belegen vor allem viele Veröffentlichungen für namhafte Kochbuch-Verlage seine flexible und moderne Arbeitsweise als Foodfotograf.

Langjährige Erfahrung als Foodfotograf

All dies, zusammen mit seiner langjährigen Erfahrung in der Foodfotografie, hat ihn zu einem kompetenten und gezielten Ansprechpartner weit über den Raum Köln und Düsseldorf hinaus werden lassen. Neben der Realisation von hochwertigen Kochbüchern für Sterneköche entwickelt er vermehrt eigene fotografische Konzeptionen, einschließlich der Rezeptentwicklung sowie grafische Konzepte für Kochbuchprojekte, die anschließend mit ausgewählten Verlagen umgesetzt werden.

Kochbücher mit Sterneköchen

Besonders stechen die Kochbücher „Zwischenspiel“ und „Kulinarische Kontraste“ hervor, die er mit dem Sternekoch Hans Horberth für den Matthaes Verlag, veröffentlicht hat. Des Weiteren ist an dieser Stelle das Kochbuch „Piment“ zu erwähnen, das in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Sternekoch Wahabi Nouri, ebenfalls für den Matthaes Verlag, entstanden ist.

In seinem Kölner Studio im Stadtteil Ehrenfeld wird der Klaus Arras mit dem verstärkten Einsatz von Tageslicht bei seinen Produktionen dem Stil einer natürlichen Atmosphäre in seinen Aufnahmen gerecht. Sein Credo, dass Licht Stimmungen erzeugt, wird dadurch immer wieder sichtbar. Der sensible Einsatz von Requisiten lässt die angerichteten Speisen immer im Mittelpunkt stehen.

Kleine Geschichten in reduzierten Inszenierungen

Dies zeigt sich auch in seinen alltäglichen Arbeiten, in denen oft kleine Geschichten in den reduzierten Inszenierungen versteckt sind. Die Accessoires hierfür findet er in seinem Requisitenbereich, der umfangreich mit Porzellan, Gläsern, Bestecken, Servietten und Untergründen ausgestattet ist.

Mögen es Krümel sein, mehrere Löffel oder Bestecke zu einem Gericht, ein Monogramm auf der Serviette – immer spielt die Suggestion eine große Rolle. Das Vertraute, das Alltägliche ist jeweils auf eine neue Art und Weise zu sehen und führt uns immer wieder in eine Welt der sinnlichen Visualisierung von Düften und Aromen.